Pankow sagt NEIN zum Flughafen Tegel
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Im prallgefüllten Großen Saal des Pankower Rathauses fand am Abend des 26. September eine Versammlung der Bürgerinitiative „Pankow sagt NEIN zum Flughafen Tegel“ statt. Tilmann Heuser vom BUND erläuterte die Rolle, die der BUND als Organisation spielen kann, und der Anwalt Karsten Sommer (BUND) erklärte, welche juristischen Möglichkeiten es gegen eine weitere Zunahme der Nachtflüge sowie auf den Anspruch einer Schallschutzklage gibt, falls versucht wird, einen Weiterbetrieb des Flughafens Tegel durchzusetzen.

Im Anschluss schilderten Dr. Werner Reh (BUND) und Heiner von Marschall (VCD) den hohen Anteil, den der Flugverkehr am klimaschädlichen CO2-Ausstoß hat. Das gilt nicht nur für Fernreisen, sondern vor allem auch für den innerdeutschen Flugverkehr. Ziel muss es daher sein, die Bahn so zu qualifizieren, dass sie den Flugverkehr auf kurzen Strecken überflüssig macht. Eine Meinung, die Jörg Stroedter schon seit längerem vertritt und für die die Verbindung Berlin-München ein gutes Beispiel ist.

Mehrere Teilnehmer wiesen auch auf das Bündnis „Tegel schließen – Zukunft öffnen“ hin, das Netzwerk, das die Aktivitäten der einzelnen Initiativen bündelt, um eine schlagkräftige Allianz gegen die Tegel-Befürworter zu bilden.

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